Hochzeitsantrag angenommen! Wie weiter?

Dominique 20. Februar 2017 Allgemeines

Wie finde ich den roten Faden? Ist die magische Frage „Willst Du mich heiraten?“ einmal mit Ja beantwortet, und wurde dies gebührend gefeiert, stehen einige grundsätzliche Fragen im Raum, die das Brautpaar vorab diskutieren sollte. Dazu gehören: Umfang und Budget der Hochzeit, Jahreszeit und Aufgabenverteilung.

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Die Jahreszeit

Oftmals haben Brautpaare einen speziellen Termin im Hinterkopf. Das Datum des Kennenlernens, der Frühlingsanfang, der Valentinstag oder einfach einen warmen Sommertag. Es kann von Vorteil sein, das Wunschdatum mit dem laufenden Kalender abzustimmen. Fällt er ev. auf einen Feiertag oder in die Schulferienzeit. Samstage sind mit Abstand die beliebtesten Hochzeitsdaten. Wählt man einen Wochentag, müssen die Gäste frei nehmen. Auch im Hochsommer spielt das Wetter nicht immer mit. Passt die Location auch wenn Petrus einen schlechten Tag hat?

Das Datum der Hochzeit hat einen Einfluss auf die weitere Planung der Hochzeit.

Das Budget

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Die Gedanken im Zusammenhang mit der Wunschhochzeit bringen uns wohl oder übel auch zum Thema Budget. Früher bezahlten oftmals die Brauteltern die Hochzeit. Doch die Zeiten haben sich gewandelt. Heute sind meistens die Brautleute in der Zahlpflicht. Das kann aber auch ein Vorteil sein. Bezahlen die Eltern, bringen sie auch ihre Wünsche in die Organisation mit ein. Oftmals ist es den Eltern aber auch ein Bedürfnis etwas beizusteuern. Gerne wird von den Brauteltern das Brautkleid bezahlt oder die Eltern des Bräutigams engagieren die Unterhaltung. Eine genaue Absprache erspart am Ende lange Gesichter.


Umfang und Stil der Hochzeit

Der Umfang der Hochzeit richtet sich im Wesentlichen nach den Träumen und Wunschvorstellung der Brautleute. Kleine Mädchen träumen oft von einer romantischen Prinzessinnen-Hochzeit, doch passt das auch heute noch? Möchtet ihr ein Motto für eure Hochzeit definieren - wenn ja, welches passt zu euch? Soll die Hochzeit im Stil der 20er Jahre gefeiert werden? Mögt ihr es rustikal oder doch lieber eine Hochzeit im Western-Stil? Habt ihr ein geliebtes Hobby das integriert werden soll? Soll der Tag ausgefallen, exotisch oder traditionell über die Bühne gehen? Passen die Vorstellungen zu den Gästen die ihr gerne einladen möchtet? Zufriedene und glückliche Gäste machen aus eurer Hochzeit ein rauschendes Fest.

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Verschafft euch als erstes einen Gesamtüberblick:
  • Setzt euch zusammen und schreibt beide auf, was euch für diesen wichtigen Tag für Stichworte in den Sinn kommen und was euch besonders am Herzen liegt.
  • Vergleicht eure Wünsche und Ideen, und kreiert aus den Übereinstimmungen euren individuellen Hochzeitsstil oder euer Motto. Behaltet diese bei der weiteren Hochzeitsplanung immer im Auge.
  • Erstellt eine spontane Liste von Personen, die ihr dabei haben möchtet und leitet daraus den Umfang der Hochzeit ab. Checkt, ob das mit dem Budget ungefähr hinkommt. Die Gästeliste entpuppt sich oft als Zankapfel. Einigt euch vorgängig als Brautpaar und besprecht die Gästeliste anschliessend mit den Eltern. Lenkt bei Kleinigkeiten ein und macht eure Eltern glücklich. Auch für sie ist es ein wichtiger Tag. Versucht aber am roten Faden, der für euch wichtig ist, festzuhalten.
  • Bedenkt die geographische Lage der einzelnen Tagesziele. Wo sollen die Gäste anreisen, wie werden sie weitertransportiert und wie gelangen sie am Ende der Hochzeit wieder zu ihren Fahrzeugen. Auch unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit wenn die Gäste bereits ein oder zwei Gläser Wein getrunken haben. Ist es für ältere Gäste möglich, ohne die Feier zu stören, vor dem Morgengrauen den Heimweg anzutreten? Oder braucht ihr in der Nähe der Feier Übernachtungsmöglichkeiten?
  • Passen die Vorstellungen von Brautkleid und Anzug des Bräutigams zum Stil der Hochzeit. Welcher Dresscode ergibt sich daraus für die Hochzeitsgesellschaft und wie definiert ihr dies auf der Einladung.
  • Überlegt euch den Tagesablauf. Ist er zu schaffen. An eurem schönsten Tag möchten ihr ja nicht von Termin zu Termin hetzen. Plant mit einem grosszügigen Zeitmanagement. An diesem Tag dauert ALLES ein bisschen länger.

Die Aufgabenverteilung

Es lohnt sich, dass ihr euch über die Aufgabenverteilung Gedanken macht. Ist es euch ein Bedürfnis Eltern, Trauzeugen und Tafelmajor in die Organisation mit einzubeziehen, oder haltet ihr die Fäden gerne selber in der Hand. Engagiert ihr einen professionellen Hochzeitsplaner, was sich wiederum im Budget bemerkbar macht, oder packt ihr selber an. Um den Hochzeitstag in vollen Zügen geniessen zu können, ist es sicher sinnvoll einige Aufgaben zu delegieren.

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